jump to navigation

Ganz Gallien ist von den Römern besetzt… Ganz Gallien? 29. Dezember 2009

Posted by kikrisenf in Uncategorized.
Tags: ,
add a comment

So steht es am Anfangs jedes Asterix & Obelix-Bandes.

In den letzten Wochen war in der gedruckten Presse oft über das „Ansehen der Schweiz“ die Rede.

Dabei ging es immer über das Ansehen der Schweiz bei der politischen Elite.
Zum Beispiel heute im Tagesanzeiger

Das Ansehen der Schweiz in wichtigen Partnerländern hat im ausgehenden Jahr arg gelitten. Doris Leuthard will 2010 als Bundespräsidentin das Image des Landes aufpolieren.

Und die Bevölkerung?

Sie kauft schliesslich die meisten Produkte aus Schweizer Produktion.

In deutschen Blogs kann man, vor allem im Zusammenhang mit den Biometrischen Pässen, oft über die Enttäuschung über das Land „der Hort von Freiheit und Demokratie“ lesen. „Sind die auch schon vom Überwachungsvirus angesteckt?“.

Schön ist es in der Welt beschrieben

Nichts ist so unerträglich wie die Freiheit des anderen. Man kann mit allem leben, nur nicht mit jenen, die sich nicht verkniffen haben, was man sich selbst verkneift. Das ist das Thema: Die Schweiz hält den Deutschen den Freiheitsspiegel vor. Die Deutschen, die täglich ihre Freiheit mit Füßen treten zugunsten politischer Korrektheit und Antidiskriminierungsrhetorik, sehen sich mit ihrem Schatten konfrontiert, dem Ausgeschlossenen, dem Tabu.

Wenn es um die Wirtschaft geht, argumentiert unsere politsche Elite oft mit dem Ansehen der Schweiz im Ausland. Sie vergessen dabei regelmässig zu sagen, dass sie vom Ansehen bei der ausländischen politischen Elite reden.

Wie will unsere Elite das Ansehen verbessern?

Klar: EU-Beitritt, vorauseilender Gehörsam (machen sie schon), den Anderen in den Arsch kriechen und ähnliches.

Wie wäre das Ansehen der Schweiz im Ausland bei deren Bevölkerung zu heben?

Sollten wir den Hort von Freiheit und Demokratie bleiben.

Das kleine Dorf aus Gallien, dass sein Freiheit gegen die böse Macht aus Rom (Berlin, Paris, Brüssel) verteidigt und bei allen unterdrückten Völkern Sympatie geniesst?

Sie haben schliesslich den Traum von Freiheit verwirklicht.

Ist das ein Geschäftskonzept für die Schweiz?

angenommen …. 25. Dezember 2009

Posted by kikrisenf in Uncategorized.
Tags: , , ,
add a comment
Nehmen wir an

Sie sind Wissenschaftler und haben herausgefunden, dass sich das Klima wegen CO2 erwärmt und wir, die Menschen, daran Schuld sind.
Was würden Sie tun?


Sie würden doch Ihre Erkenntnisse inkl. aller dazugehörenden Daten veröffentlichen und sich der entstehenden wissenschaftlich Diskussion stellen.

Einige Argumenten und Kritiken anderer Wissenschaftler würden Sie in Ihre Erkenntnisse einbauen, anderen werden Sie mit guten Gegenargumenten entgegentreten.
Sie werden nicht einem Alarmismus verfallen, sondern die Bevölkerung mit Ihren Argumenten zu überzeugen versuchen.
Sie werden Wege suchen, eine Zukunft zu entwickeln, die die Gesellschaft nicht in Armut auf Steinzeitniveau stürzt.

Nehmen wir an

Sie haben eine neue religiöse Gemeinschaft (Sekte) gegründet und wollen, dass sich alle Menschen Ihrer Religion anschliessen.
Was würden Sie tun?


Sie werden eine möglichst düstere Zukunft malen und sich als Retter der Menschheit vor der bevorstehenden Hölle präsentieren. Sie werden Gegner/Ungläubige als unglaubwürdig darstellen. Dazu werden Sie zu Methoden wie Diffamierung (Klimaleugner, dunkle Mächte, Verschwörungstheoretiker …) die im Bunde mit dem Teufel stehen, darstellen. Sobald Sie genügend Macht haben, werden Sie weitere Methoden wie Deportierung, Todesstrafe und Verbrennung zur Behandlung dieser Ketzer einführen und regen Gebrauch davon machen.

Wollen Sie sich der wissenschaftlichen oder der religiösen Haltung anschliessen?

Werden Sie notfalls auf Grund überzeugenden, wissenschftlichen Erkenntnissen bereit sein, Ihren Energieverbrauch und ev. Ihren Lebensstandard einzuschränken?

Werden Sie sich auf die religiöse „Arguentation“ einlassen, nur um sich ein gutes Gewissen zu kaufen?
Diese Frage müssen Sie für sich selbst beantworten.

Sie werden auch die Folgen dieser Entscheidung tragen müssen.

Auto oder Sondermüll? 23. Dezember 2009

Posted by kikrisenf in Uncategorized.
Tags: , , ,
add a comment

Finden Sie auch, dass das manchmal schwierig zu entscheiden ist?
Die NZZ klärt uns über die neue Definition aus dem Kanton Zürich auf:

Autos, die keine mehr sind

Zürcher Begriff schafft Klarheit

Nicht jede Karosserie auf Rädern ist nur ein Auto. Für die Zürcher Baudirektion steht fest: Zehnjährige und ältere Personenwagen, die seit über drei Jahren nicht mehr vorgeführt wurden, gelten als Abfall.

Hää, 3 Jahre nicht mehr vorgeführt, also vielleicht ein Jahr nicht mehr in Betrieb und schon ist es Sondermüll

Kein Grund zur Besorgnis: Wer ein bejahrtes Fahrzeug mit gültigem Nummernschild steuert, obwohl er seit drei Jahren kein Aufgebot zur Motorfahrzeugkontrolle mehr erhielt, darf getrost weiterfahren. Nur weil das Verkehrsamt leicht in Verzug geriet, ist er auch aus Zürcher Sicht nicht mit Abfall unterwegs. Eine spezielle Regelung gilt ferner für Oldtimer.

Wenigstens das, wenn das Strassenverkehrsamt einen Fehler machte, muss ich nicht darunter leiden.
Das ist nicht selbstverständlich, ich habe mit denen schon ganz andere Erfahrungen gemacht.
Auch mein Nachbar mit seinem 64er Triumph kann aufatmen.

[Früher] (…) sprang das Bundesamt für Umwelt in die Bresche: Es bezeichnet ein Fahrzeug als ausgedient, wenn es endgültig ausser Betrieb gesetzt ist oder länger als einen Monat ohne Kontrollschild im Freien steht.

Huch, das hatte man echt Pech, wenn man seine Karre auf seinem Parkplatz abstellte und während den Ferien das Kontrollschild aus Kostengründen deponierte.

auf jeden Fall haben wir wieder einmal etwas gelernt:

In der Zürcher Baudirektion (Kanton)  haben einige Bürokraten keine wirkliche Aufgabe.

Auch der Tagesanzeiger hat interessante Information für uns:

Greenpeace darf auf Zürichs Strassen keine Mitglieder anwerben

Die Stadt Zürich lässt nur gemeinnützige Organisationen mit Zewo-Gütesiegel Spenden sammeln.

Greenpeace fehlt eine Voraussetzung, die es nach Ansicht der Stadt Zürich für solche Aktionen braucht: das Gütesiegel der Zewo, der Schweizerischen Zertifizierungsstelle für gemeinnützige, Spenden sammelnde Organisationen.

Die Stadtpolizei Zürich vergibt  ihre Bewilligungen gemäss dem Urteil der Zewo, einer privaten Stiftung.

Die Stadt Zürich lagert also Entscheidungen an Private aus (outsourcing).

Für die Bewilligungen verantwortlich zeichnet die Stadtpolizei Zürich. «Wir müssen möglichst hohe Gewähr bieten, dass die Spenden an den richtigen Ort fliessen und nicht zweckentfremdet werden», sagt Polizeisprecher René Ruf.

Schön dass die Stadtpolizei für uns denkt, wir können ja (fast nichts) mehr selber beurteilen.

Auch die Unicef, das Kinderhilfswerk der UNO hat keine Zewo-Siegel und darf daher keine Sammlungen auf öffentlichem Grund durchführen.

Klar, nur in der Stadt Zürich nicht.

Helmut Schmidt ist 91, Herzliche Gratulation 23. Dezember 2009

Posted by kikrisenf in Uncategorized.
Tags:
6 comments

Erfahrungen und Einsichten

Unter dem Titel Erfahrungen und Einsichten sendet NZZ Standpunkte regelmässig Interviews mit interessanten Zeitgenossen, die wirklich etwas zu sagen haben.

So konnten wir am 6. Dezember ein Interview mit dem deutschen alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt sehen.

Allen, die das gelegentliche Husten des Rauchers Schmidt als Beweis für die Schädlichkeit von Tabak ansehen sein gesagt: dieser Mann ist heute, 23. Dezember 2009, 91 Jahre alt geworden.

Und: er ist bestens über das Weltgeschehen informiert, bietet zu vielen wichtigen Themen eine eigene, gut überlegte und fundierte Analyse.

Wer kann das mit 91 noch?

Vielleicht liegt es an den positiven Eigenschaften des Rauchens

hier können Sie über einige solche lesen

Wenn Sie sich 51½ Minuten lang konzentrieren können:

Die Sendung gibt es hier.
Weiter Infos bei Wikipedia

Gesundheitskosten steigen, weil (füllen Sie einen Grund nach Ihrem Gusto ein) 20. Dezember 2009

Posted by kikrisenf in Uncategorized.
Tags: , , ,
add a comment

Dünne sollen weniger Krankenkasse bezahlen

Jetzt sollen alle, deren Lebensstil nicht den Vorstellung der Gesundheitsfanatiker entspricht, zur Kasse gebeten werden.

Die FDP-Forderung können Sie in der Sonntagszeitung nachlesen:

Die FDP wolle ein Bonusmodell, das einen gesunden Lebenswandel belohne.

Krankenkassen müssten demnach Versicherungsmodelle anbieten, in denen sich Patienten zu einem gesunden Lebenswandel – messbar zum Beispiel mit dem Body-Mass-Index oder einem Fitnesstest – verpflichten.

Felix Gutzwiller, Zürcher Ständerat und Chef der freisinnigen Gesundheitskommission, begründe den Tabubruch: «Solche Bonusmodelle fördern Eigenverantwortung und Prävention. Wir sparen so Kosten für alle, das ist solidarisch.»

Was sich schon lange abzeichnet soll Wahrheit werden:

Jeder schuldet der Gesellschaft, sich gesund zu verhalten und  nach den Richtlinien der Gesundheitsdiktatoren richten.

Wer das nicht mitmachen will oder kann wird bestraft.

Vorerst sollen fragwürdige Indikator wie BMI und Fitness ausschlaggeben für die Bestrafung sein.

Kommen später auch andere Volksschädlinge wie

  • Skifahrer
  • Extremsportler
  • Käseliebhaber
  • Weinliebhaber
  • Raucher
  • (bitte verlängern Sie die Liste: schreiben Sie etwas drauf, das Sie nicht betrifft)

dran?

Was ist mit den Jogger? Nordic Walkern, Schwimmern, Marathonläufern etc.

Wahrscheinlich kommen die davon, weil die aktuelle Gesundheitsideologie diese Tätigkeiten als gesund taxiert.

Freuen Sie sich nicht zu früh, es kann auch kehren.

Irgendjemandem wird sicher auffallen, wieviele Kniegelenke u.a durch diese Sportarten kaputt gehen.

Von Herzinfarkten wegen Überlastung gar nicht zu schreiben.

Die Fragwürdigkeit des BMI liegt auf der Hand:

Ab BMI 25 gilt man als übergewichtig.

Haben Sie schon jemand mit BMI 25 gesehen?

Gehören Sie auch dazu?   BMI = Gewicht in kg/(Grösse in Meter)²

Halten Sie eine 25er Figur als übergewichtig?

Ich nicht.

Es geht noch blöder:

Keine bezahlten Arztbesuche bei Grippe

In diesem Artikel darf der Santésuisse-Direktor Stefan Kaufmann seine Ideen ausbreiten

Er appelliert zudem an die «Eigenverantwortung» der Menschen: «Wenn ich eine Grippe oder eine Erkältung habe, dann zahle ich den Arztbesuch oder das fiebersenkende Mittel selbst.»

Schön für ihn, wenn er das aus dem eigenen Sack finanzieren kann weil er einen hohen Lohn, bezahlt mit Steuergelder, bekommt.

Bezahlt mit Steuergeldern heisst: von uns allen.

Weiter lese ich

Mit seinem Vorschlag will Kaufmann die Prämienexplosion eindämmen. «Wenn jeder die Spitzenmedizin in Anspruch nimmt und das Kollektiv der Prämienzahlenden zur Kasse bittet, wird das extrem teuer», sagte er als Begründung für seinen Vorstoss.

Was jetzt?

Die KK-Prämien steigen weil man wegen jeden Bobo zum Arzt rennt oder weil die Spitzenmedizin so teuer ist.

Operationen wird er wohl nicht aus dem eigenen Sack bezahlen wollen.

Oder ist es eher, weil Politiker und Gesundheitsfanatiker zu blöd sind, ein bisschen über ihre Nasenspitze hinaus zu denken?

Monokausal (1 Ursache/1 Wirkung) eben.
Lesen Sie ähnliches bei Sackstark und bei mir

Nanny und Nichtraucher-Schützerin will mehr Gewinn für Tabakindustrie 20. Dezember 2009

Posted by kikrisenf in Uncategorized.
Tags: ,
add a comment

Marlboro und Chesterfield werden 10 Prozent billiger

So titelt der Tagi gestern

Im Bundesamt für Gesundheit ist man über die Preissenkung wenig erfreut: «Billigzigaretten oder starke Senkungen des Verkaufspreises von Markenzigaretten untergraben die Bemühungen der Prävention», sagt Amtssprecherin Mona Neidhart. Der Preis sei das wirksamste Präventionsinstrument: «Preissenkungen unterlaufen den positiven Effekt eines hohen Zigarettenpreises auf Raucher, die aufhören wollen, sowie auf Jugendliche, welche aufgrund des Preises nicht mit dem Rauchen beginnen.»

Es ist nur logisch, dass die Menschheitsschützer und -beglücker von Preissenkungen nicht begeistert sind.

Sie wollen ja nur unser bestes (unser Geld), aber auch, dass wir irgendeinmal gesund sterben.
Tabaksteuer zur Prävention?
Da war der Bundesrat ehrlicher, wie die NZZ am 4. November hier berichtete

Sparen heisst die Devise
Der Bundesrat hat die Eckwerte seines Sparprogrammes festgelegt. Laut Mitteilung, sollen nur zwischen 79 und 108 Mio. Fr. durch Zusatzeinnahmen zum «Konsolidierungsprogramm 2011-2013» beitragen. Konkret geht es dabei um die Erhöhung der Tabaksteuer um 20 Rappen pro Paket sowie drei nicht steuerliche Massnahmen.

Was diese Menschen vergessen:

Gesunde Lebensmittel sind teuer.

Wie soll man sich gesund ernähren, wenn immer mehr Kohle für Zigaretten, bzw. die Tabaksteuer draufgeht?*

Im Tagi-Artikel ist weiter zu lesen:

Billige Zigaretten waren vor knapp einem Monat auch Thema im Ständerat, wo die Zürcher Ständerätin Verena Diener in einer Interpellation einen Mindestverkaufspreis angeregt hatte.

Frau Diener scheint, wie viele Nannys, ein verschrobenes Denken zu haben.

Oder will sie tatsächlich, dass die böse böse Tabaklobby, staatlich verordnet, mehr Gewinn macht?

Wahrscheinlich ist es nur das übliche monokausale Denken mit gelegentlichem Hirnausfall.

* Raucherhasser weisen oft darauf hin, dass Raucher dumme, arme, unterprivilegierte (Un)Personen sind.

Mehr dazu gibt es viele Meldungen z.Bsp bei pro hirnfrei

keine Weihnachtslieder in der Schule 19. Dezember 2009

Posted by kikrisenf in Uncategorized.
Tags: , ,
add a comment

«Stille Nacht, heilige Nacht» ist den Schulen nicht genehm

Heute wussten der Tagesanzeiger und der Landbote zu berichten:

Das Volksschulamt will keine religiösen Gefühle verletzen. Deshalb wollen Richtlinien nicht, dass muslimische Kinder Weihnachtslieder über Gottes Sohn Jesus singen müssen.

Stille Nacht, heilige Nacht»: Überall ist das klassische Weihnachtslied zu hören – ausser an den Schulen im Kanton Zürich. Dies will zumindest das Volksschulamt. Es hat Richtlinien erlassen, «um auf die religiösen Gefühle andersgläubiger Kinder gebührend Rücksicht zu nehmen», wie es in den Bestimmungen heisst. Sonderregelungen für andersgläubige Schüler soll es zwar nicht geben, doch damit will der Kanton die religiöse Freiheit respektieren, wie der «Landbote» heute schreibt. Weiter schreibt das Volksschulamt vor: «Von der aktiven Teilnahme an Handlungen und Liedern mit religiösen Inhalten – um Beispiel solchen, die Jesus als Gottes Sohn bezeichnen – soll abgesehen werden.»

Sind es nicht solche anpasserischen Entscheide „unserer“ Behörden, die die Leute sauer machen?
Sind solche Machenschaften ein Grund für das Ja zur Minarettinitiative?
Vielleicht….

In der Winterthurer Tageszeitung der Landbote schiebt die Regierungsrätin und Bildungsdirektorin Regina Aeppli die Schuld für die Irritation der Bevölkerung der Presse zu.
Ein komisches Staatsverständnis: kaum nimmt die Presse mal ihre Aufgabe wahr, schon ist sie am Inhalt der Meldung Schuld.
Liebe Frau Aeppli: Sie sind Schuld an der Misere, denn Sie haben so ein blödsinniges Gesetz gemacht.
Früher war es mal so, dass der Überbringer einer schlechten Nachricht geköpft wurde.
Diesbezüglich haben wir gar nichts dazugelernt.

Warum nur hat man früher nicht auch auf Atheisten Rücksicht genommen und Weihnachtslieder mit Religionsbezug verboten?

Vielleicht, weil Atheisten nicht so Mimöschen wie Theisten (Gläubige) sind und die Andersartigkeitenen von Gläubig akzeptieren.

Samichlaus, die neue Gefahr für Kinder 19. Dezember 2009

Posted by kikrisenf in Uncategorized.
Tags: ,
2 comments

Man glaubt es kaum: sogar der St. Nikolaus ist schädlich für Kinder.
So stand gestern im Tagesanzeiger

Eine britische Studie kommt zum Schluss, dass Santa Claus den Kindern einen höchst zweifelhaften Lebensstil vorlebt

Darin  [Studie, veröffentlicht im „British Medical Journal] durchleuchtet ein australischer Forscher den Lebensstil des Weihnachtsmanns.

Sein Urteil ist verheerend: Der Kinderliebling Santa Claus, mit seinen fröhlich rot länzenden Backen und dem gemütlichen Bauch, sein eine Gefahr für die Volksgesundheit.

Denn der Gesundheitsexperte (…) sieht in Santa einen übergewichtigen, schlecht gealterten Mann, der zu allem Übel ständig ein Pfeifchen schmaucht. Sein Gesicht widerspiegelt die Zeichen des fortgeschrittenen Glühweinmissbrauchs (…)

Weiter soll der Samichlaus

  • bindungsunfähig (es ist nie von einer Frau Santa Claus zu hören)
  • Extremsportler (Kaminklettern, auf verschneiten Dachgiebeln balancieren)
  • Zwergeausbeuter
  • Fährt Schlitten statt zu Fuss oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu gehen
  • ….

sein.

Weiter steht dort:

Seine Studie verweist darauf, dass es in Ländern, in denen der Weihnachtsmann besonders geliebt werde, auch besonders viel übergewichtige Kinder gebe.

Damit kann nur die USA gemeint sein.

Der Santa Claus soll Schuld an Übergewicht sein. Kann sein, es soll ja besonders viele Guetzli essen.

Eine seltsame Beweisführung wie wir sie schon beim Thema Rauchen/Krebs-Hirnschlag-Klimaerwärmung-…. kennen.

Da kann ich auch behaupten, übergewichtige Kinder kommen von der Freiheitsstatue, Alaska, CNN…

Einfach von allem, das nur die USA hat.

Habe ich was verpasst?

War gestern der 1. April?

Keine Behauptung ist zu blöd, als dass sich kein Wissenschaftler findet, der sie aufstellt

Schüler unter Gruppendruck 15. Dezember 2009

Posted by kikrisenf in Uncategorized.
Tags: ,
3 comments

«Rauchen gehört in die Hippie-Zeit»

Bülach – Diese Klasse könnte man für eine Antiraucherkampagne einsetzen: Sämtliche 16 Schüler und Schülerinnen der dritten Sek-A-Klasse im Bülacher Schulhaus Hinterbirch sind überzeugte Nichtraucher.

Wow, der Tagi wird ehrlich: Antiraucherkampagne
Wer hätte das gedacht….

Weil sowieso niemand raucht oder gedenkt, damit anzufangen, ist es für die Klasse kein grosser Aufwand, beim «Experiment Nichtrauchen» mitzumachen. Bei diesem Projekt, das von der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz organisiert wird, können Schulklassen des 6. bis 9. Schuljahres Reisegutscheine gewinnen, wenn sie während eines halben Jahres keinen Tabak konsumieren – weder in Form von Zigaretten, Kau- oder Schnupftabak noch mit einer Wasserpfeife. In der Kategorie A müssen sämtliche Schüler rauchfrei leben, in der Kategorie B sind zehn Prozent Raucher zugelassen.

Nichtrauchen ist eine positive Sache, so scheinen es die Organisationen des «Experiment Nichtrauchen» zu sehen.

Wieso beginnen Jugendliche denn überhaupt mit dem Nikotinkonsum, obwohl in der Biologiestunde Raucherlunge, Kreislauferkrankungen und Kehlkopfkrebs als Folgen des Rauchens ausführlich behandelt wurden? Obwohl vorgerechnet wurde, dass man sich mit dem gesparten Geld nach fünf Jahren ein Auto kaufen könnte? «Es ist wohl ein gewisser Gruppenzwang», mutmasst Sekschüler Danijel.

Gruppenzwang ist ganz sicher richtig.

Mitschüler werden doch von ihren Klassenkameraden unter Druck gesetzt, nicht zu Rauchen.

Sonst wäre es nix mit den schönen Reisegutscheinen.

Idioten mit Navisystem 13. Dezember 2009

Posted by kikrisenf in Uncategorized.
Tags: , ,
add a comment

Todesgefahr wegen Navi-Geräten

so berichtet heute der Sonntagsblick:

Mitten im Gotthard. Ein Auto steht quer über der Sicherheitslinie. Mit 80 km/h rollt der Verkehr heran. Kein Scherz: Der Fahrer wendet, weil sein Navi es befohlen hat

Ich war mal gespannt darauf, ob es mein Navi schafft, mitten auf der Autobahn „bitte wenden“ zu sagen.

Es hat dies geschafft.

Nur wäre ich nie auf die Idee gekommen, den Navi-Anweisungen Folge zu leisten.

Schliesslich habe ich mein Hirn nicht aus der Metzgerei.

Polizei und Behörden appellieren an die Gotthardfahrer: «Ganz egal, was das Navigationssystem sagt.

Es gelten immer die Verkehrsregeln.» Im Gotthardtunnel heisst das: «Wenden verboten!»

In welcher Welt leben wir, dass das gesagt werden muss?

Keine Bewilligung für Obdachlosen-Anlass in Zürich

via NZZ am Sonntag (leider nicht online)

Die auf den letzten Freitag angesetzte Adventsnacht des Strassenmagazins «Surprise» in der Zürcher Bäckeranlage hat nicht stattgefunden. Was in früheren Jahren in Basel oder Bern möglich war – eine Feier von «Surprise»-Leuten mit der Bevölkerung, ein Zusammensein bei Speis und Trank-, haben die Stadtzürcher Behörden nicht bewilligt.

Da bin ich gespannt auf die Begründung.

Als Gründe werden «Veranstaltungsrichtlinien» und

Gegen die «Surprise»-Veranstaltung – das Strassenmagazin macht sich unter anderem für Arbeitslose und Obdachlose stark – hat sich auch das Sozialdepartement ausgesprochen, wie aus dem Brief hervorgeht. Aus Sicht der fachleute hätte dieser Anlass eine kontraproduktive Ausstrahlung gegenüber den Bemühungen im Sozialbereich. Das breite Angebot sorge dafür, dass «die Stadt Zürich keine strukturelle Obdachlosigkeit kennt».

angeführt.

Mit anderen Worten:

das Sozialdepartement befürchtet, dass die Bevölkerung merken könnte, dass noch einiges im Arben wirkt.

Darf man da schon von Zensur schreiben?

Das Strassenmagazin hat auch eine Website.