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zu viel gesoffen? ab in den Knast 3. Januar 2010

Posted by kikrisenf in Uncategorized.
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So weit sind wir schon: Alkohol wird zum Haftgrund.

Das scheint mir eine kreative Art zu sein, uns vom Alkoholkonsum abzuhalten, ohne alkoholische Getränke zu verbieten.

Wie die NZZ am Sonntag berichtet, scheint es ein rechtliches grenzwertig zu sein, private Sicherheitsdienste mit der Bewachung zu beauftragen.

Im ersten Ausnüchterungsgefängnis der Schweiz sollen auch private Sicherheitsleute arbeiten. Rechtsexperten sprechen von einem «sehr problematischen» Einsatz.

In der «Zentralen Ausnüchterungs-Stelle», wie die Einrichtung offiziell heisst, nimmt die Polizei betrunkene und berauschte Personen in Gewahrsam, welche die öffentliche Ordnung stören und dabei sich und andere gefährden. Gemäss geltendem Recht darf die Polizei das während 24 Stunden; die Haft kann von einem Richter verlängert werden.

Es werden schon lange polizeiliche Aufgaben an private Sicherheitsdienste zu übertragen.

Obwohl, nein weil, nicht über den Sinn neuen Haftgrundes diskutiert wird, ist dringender Diskussionbedarf vorhanden.

Offiziell wir d uns das neue „Gefängnis für Besoffene“ als Ausnüchterungszellen verkauft.

Weshalb gibt es dann den Hinweis, dass man maximal 24 Stunden eingesperrt werden kann und für längere Einsperrung ein richterliches Ja her muss.

24 Stunden Knast Aufenthalt zur Ausnüchterung?

Wie besoffen muss man sein, dass nach 24 Stunden immer noch keine wesentliche Besserung eingetreten ist?

Wer kann soviel saufen?

Geht es da nicht um etwas ganz anderes?

Um was?

Ideen könnt ihr gerne als Kommentar eintragen.

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Kommentare»

1. Antifaschist - 9. Januar 2010

Ist nichts neues – gibt es in Duitsland schon länger. Selbst bei uns in die Nederland sind die Polizei sehr rabiat mit besoffene Touristen. Aber eher in Amsterdam und so.

Das mit Private sicherheitsdienste für 5€ Stundenlohn hatte mal ein CDU-Mann in Duitsland vorgeschlagen, im Strafvollzug das einzuführen.

deshalb brauchen wir auch nacktscanner am flughafen, weil die dortigen aufpasser durch ihre hungerlöhne weniger motiviert sind.


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