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Samichlaus, die neue Gefahr für Kinder 19. Dezember 2009

Posted by kikrisenf in Uncategorized.
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Man glaubt es kaum: sogar der St. Nikolaus ist schädlich für Kinder.
So stand gestern im Tagesanzeiger

Eine britische Studie kommt zum Schluss, dass Santa Claus den Kindern einen höchst zweifelhaften Lebensstil vorlebt

Darin  [Studie, veröffentlicht im „British Medical Journal] durchleuchtet ein australischer Forscher den Lebensstil des Weihnachtsmanns.

Sein Urteil ist verheerend: Der Kinderliebling Santa Claus, mit seinen fröhlich rot länzenden Backen und dem gemütlichen Bauch, sein eine Gefahr für die Volksgesundheit.

Denn der Gesundheitsexperte (…) sieht in Santa einen übergewichtigen, schlecht gealterten Mann, der zu allem Übel ständig ein Pfeifchen schmaucht. Sein Gesicht widerspiegelt die Zeichen des fortgeschrittenen Glühweinmissbrauchs (…)

Weiter soll der Samichlaus

  • bindungsunfähig (es ist nie von einer Frau Santa Claus zu hören)
  • Extremsportler (Kaminklettern, auf verschneiten Dachgiebeln balancieren)
  • Zwergeausbeuter
  • Fährt Schlitten statt zu Fuss oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu gehen
  • ….

sein.

Weiter steht dort:

Seine Studie verweist darauf, dass es in Ländern, in denen der Weihnachtsmann besonders geliebt werde, auch besonders viel übergewichtige Kinder gebe.

Damit kann nur die USA gemeint sein.

Der Santa Claus soll Schuld an Übergewicht sein. Kann sein, es soll ja besonders viele Guetzli essen.

Eine seltsame Beweisführung wie wir sie schon beim Thema Rauchen/Krebs-Hirnschlag-Klimaerwärmung-…. kennen.

Da kann ich auch behaupten, übergewichtige Kinder kommen von der Freiheitsstatue, Alaska, CNN…

Einfach von allem, das nur die USA hat.

Habe ich was verpasst?

War gestern der 1. April?

Keine Behauptung ist zu blöd, als dass sich kein Wissenschaftler findet, der sie aufstellt

Kinder müssen geschützt werden 29. November 2009

Posted by kikrisenf in Uncategorized.
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Dem Amtsschimmel scheinen die Ideen, wie unsere Kinder zu schützen sind, nicht auszugehen.
Nachdem die Ausbildungs- und Bewilligungspflicht für die Betreuung von Kindern, selbst für Onkel und Tanten, Schiffbruch erlitten hat, die neuste Idee:
Kinder bis zum Alter von 12 Jahren sollen nur noch in Kindersitzen im Auto sitzen dürfen.

Taxis drohen, keine Kinder mehr zu befördern

So titelte der Tagesanzeiger heute

Die Taxifahrer sind empört: Ab 1. April 2010 müssen alle Kinder bis 12 Jahre mit einem Kindersitz gesichert sein. Nun überlegen sich manche, den Transport von Kindern einzustellen. Das aber widerspricht den Vorschriften.

Wie sollen Taxis diese Vorschrift umsetzten?
Um Familien mit 2 Kindern befördern zu dürfen, müssten sie
– entweder 2 Kindersitze im Kofferraum mitführen. Bleibt da noch Platz für Koffer, Taschen … ?
– Sie müssen vor der Fahrt die Kindersitze in der Taxizentrale abholen. Wie lange sind Familien bereit, auf das Taxi zu warten? Wer bezahlt diese Leerfahrt?

Es ist eigentlich wie gehabt:
Die Behörden wollen die Kinder schützen und vergessen, dass die Bevölkerung nicht aus programmierbaren Robotern, sondern aus Menschen mit Gefühlen, Fantasien und Ideen besteht.
Rein technokratische Lösungen für echte und eingebildete Probleme häufen sich in letzter Zeit.
Seit wir alle vor allem geschützt werden müssen herrscht eine groteske Verbotsmanie.
Besonders beim Kinder- und Jugendschutz scheinen einige die Reaktionen zu unterschätzen. Kinder und Jugendliche werden als unselbständige Wesen hingestellt und dadurch in argster Weise beleidigt.
Wer hat schon erlebt, dass sich Jugendliche an Verbote halten?
Verbote sind eher eine Herausforderung, sie zu umgehen.
So gesehen fördern Verbote die Kreativität von Jugendlichen.
Sehr schön lässt sich das bei den Verkaufsbeschränkungen für Tabak und Alkoholika (inkl. Bier) zeigen:
Diese Güter sollen nur noch für 18-Jährige (und ältere) erhältlich sein, man macht sie also zu Symbolen fürs Erwachsen sein.
Welcher 15-Jährige will sich nicht als Erwachsener fühlen und aufführen?
Eben

In den gleichen Themenkreis gehört die Meldung

Schweizer Fernsehen: «Simpsons» erst ab 12 Jahren

«Grobe Gewaltdarstellungen und Pornografie» zeige die Simpsons-Folge «Am Anfang war die Schreiraupe», meint zumindest eine Zuschauerin – und bekam recht. Deshalb müssen «Simpsons»-Folgen künftig mit einem Warnhinweis versehen werden.

Da meint eine Frau, dass die beliebte Serie „Die Simpsons“ wegen der gezeigten Gewalt nichts für Kinder sei. Jetzt wird vor der Sendung ein Warnhinweis ausgestrahlt.
Kinder können, offensichtlich im Gegensatz zu einigen Erwachsenen und besonders der entsprechenden Mutter, zwischen Satire und Realität unterscheiden.
Da macht die Sendung ja besonders interessant für 10-Jährige.
Was solls: eine überlastete Mutter will einen Teil ihrer Erziehungsaufgaben dem Fernsehen weiterleiten.

Wann beginnen wir wieder, Kinder Ernst zu nehmen und ihnen wieder etwas zuzutrauen?